Prof. Dr. Marc Angélil | Architektur und Städtebau
Randstadt Morphologie
Die Professur von Marc Angélil beschäftigt sich schwergewichtig mit der nachhaltigen Entwicklung zeitgenössischer urbaner Territorien. In welcher Weise beeinflussen sich die unterschiedlichen Kräfte bei der Determinierung von Stadt gegenseitig? Wie sind ihre morphogenetischen Prozesse konzipiert? Ein Diskurs wird eröffnet über das Verhältnis von Genese und Form, von operativen Abläufen und urbaner Organisation. Unterschiedliche Parameter wirken aufeinander ein; sie bilden ein differentielles Feld, in dessen Rahmen Entwicklung stattfindet und tragen in jeder einzelnen Phase des Prozesses zur Kristallisierung formaler Konstrukte bei. Die urbane Morphologie manifestiert sich als Organisation ineinander verwobener, dynamischer Gefüge. In dieser Hinsicht beruht Gestalten nicht auf dem Verständnis von Architektur als geschlossenes System; vielmehr entwickelt es sich aus einem Netzwerk oszillierender Beziehungen.

Die normale Stadt
Normen und Standards bestimmen unseren Lebensraum. Auf ihnen beruhen die Räume, in denen wir arbeiten, einkaufen, uns bewegen und vergnügen. Mit ihrer Hilfe werden Ordnungsprinzipien für Räume definiert, die dazu beitragen sollen,

Genossenschaftsbau
Das bilaterale Forschungsprojekt «Cooperative Production of Low-Cost Housing – Socio-Technological Innovation for the Provision of Housing for Low-Income Populations» (Kooperative Produktion von Niedrigkostenwohnungen – sozio-technologische Innovation zur Bereitstellung von Wohnraum für einkommensschwache

Housing Cairo
Das Forschungsprojekt Housing Cairo untersucht die politischen und ökonomischen Mechanismen am Werk – formelle und informelle Prozesse, sowie deren Kombinationen – in der Produktion des Territoriums. Während der letzten Jahrzehnte entwickelte sich

Massenwohnungsbau in Brasilien
Die Forschungsarbeit zur Entwicklung von Cidade de Deus, einer Siedlung für Massenwohnungsbau aus den 1960er Jahren in Rio de Janeiro, untersucht die Transformation eines damals isolierten Randgebiets in ein heute funktionierendes städtisches

Städtebau für das dritte Alter
Das Forschungsprojekt "Städtebau für das dritte Alter” befasst sich mit zwei sozio-demographischen Wandlungsprozessen der Gegenwart: die Alterung der Bevölkerung und die Verstädterung der Umwelt. Auf diese gleichlaufenden Verschiebungen antwortet es mit dem

Mirroring Effects: Tales of Territory
Die im Buch Mirroring Effects: Tales of Territory behandelten Fallstudien legen in erzählerischer Form dar, wie heutige Urbanisierungsprozesse, insbesondere aufgrund der ökonomischen Globalisierung, zur Organisation des Territoriums beitragen. Die beinahe unglaubhaft erscheinenden

Städtebau und Armut – Addis Abeba
Das Forschungsprojekt untersucht Formen informeller und formeller Stadtentwicklung vor dem Hintergrund rapider ökonomischer Entwicklung und zunehmender urbaner Armut. Am Fallbeispiel von Addis Abeba werden potentielle Werkzeuge und Strategien erarbeitet, mit der Zielsetzung,

Urbane Qualitäten
Die Spielanleitung sah folgendermassen aus: Fünf Kollegen des Departements Architektur der ETH Zürich, deren inhaltliche Positionen kaum unterschiedlicher hätten sein können, stellten sich der Herausforderung des Nationalen Forschungsprogramms „Neue urbane Qualität” (NFP

Urbane Werkzeuge – Fallstudie Kanton Schwyz
Das diesem Forschungsprojekt zugrunde liegende Interesse gilt der Entwicklung einer zukunftsfähigen Methodik zur Bewältigung komplexer städtebaulicher Planungs- und Entwurfsaufgaben. Im Rahmen einer Fallstudie wurden in Zusammenarbeit mit dem Amt für Raumplanung des