Prof. em. Dr. Bernd Scholl | Raumentwicklung
Schwerpunkte der Professur Scholl sind die Planung, Entwicklung und Gestaltung unseres Lebensraumes.
Der Boden als zentrale Ressource unseres Lebensraumes ist begrenzt und nicht vermehrbar. Daraus und aus den vielfältigen Ansprüchen und Interessen an seiner Nutzung entstehen herausfordernde, aber auch faszinierende Aufgaben.
Die Professur widmet sich in Lehre und Forschung sowie in Kooperationsprojekten mit der Praxis schwierigen aktuellen und zukünftig bedeutsamen Aufgaben der Raumentwicklung. Dazu gehört schwerpunktmässig das Vermeiden zusätzlicher Zersiedelung, Nutzung von Synergien zwischen Infrastruktur- und Raumentwicklung und grenzüberschreitende Aufgaben. Zum Klären und Lösen solcher Aufgaben ist das Kennenlernen und das Trainieren von adäquaten Planungsmethoden, -prozessen und -instrumenten unerlässlich.

Spatial and Transport Development in European Corridors: Example Corridor 22, Hamburg-Athens
Der Hamburg–Athen (oder Orient/Ost-Med) Korridor ist ein für Europa zentraler Nord-Süd-Verkehrskorridor. Er verbindet die Häfen im Norden von Deutschland mit dem Balkan, den adriatischen Häfen den Häfen an der Donau sowie den mediterrane

Zukunft Raumentwicklung Limmattal
Im Ergebnisbericht der Ideenkonkurrenz «Perspektive Raumentwicklung Limmattal» (PeRL) haben die beteiligten Gemeinden, Regionen, Kantone, Bundesstellen und externen Expert/innen mögliche Stossrichtungen hinsichtlich Siedlung und Städtebau, Landschaft und Freiraum, Mobilität und Verkehr sowie Wirtschaft

Räumliche Entwicklung kleinerer und mittlerer Gemeinden
Kleinere und mittlere Gemeinden stehen bei der Umsetzung der Siedlungsentwicklung nach innen vor besonders grossen Herausforderungen. Die Professur beschäftigt sich am Beispiel der Gemeinde Lengnau AG mit damit im Zusammenhang stehenden Aufgaben.

Testplanungsverfahren «Raumentwicklung unteres Reusstal»
Im Rahmen der Entwicklungsziele des Regierungsprogramms 2004-2008 des Kantons Uri wurde 2006 eine breit angelegte Testplanung im unteren Reusstal durchgeführt. Der Prozess wurde von Prof. Dr. Scholl moderiert und fachlich begleitet. Mitarbeiter

Testplanung Attisholz
Mit der Schliessung des Holzverarbeitungsbetriebs Borregaard im Jahr 2008 steht im Osten der Stadt Solothurn mit knapp 110 Hektaren eine der grössten Industriebrachen der Schweiz zur Disposition. Für den Kanton Solothurn, die

CH-Eva
Beobachtungen und Anregungen der internationalen Expertengruppe - Auftrag des Bundesamtes für Raumentwicklung. Unter der Leitung und Moderation von Professor Bernd Scholl beschäftigte sich eine internationale Expertengruppe im Auftrag des Bundesamts für Raumentwicklung

CODE PELOPONNESE
Die Peloponnes-Halbinsel bietet zahlreiche Attraktionen für alle Arten von Touristen und Reisende: Landschaften von aussergewöhnlicher Schönheit, bedeutende archäologische Stätten, historische Stätten und Monumente, wichtige kulturelle Anlässe und vor allem landwirtschaftliche Produkte von

Gemeinnütziger Wohnungsbau als Chance zur Innenentwicklung?
Ausgehend von einer Einbettung des gemeinnützigen Wohnungsbaus in einen internationalen Kontext wurde 2015 eine umfassende Analyse der gemeinnützigen Wohnbaubestände in der Schweiz vorgenommen und deren Potenzial für eine bauliche Verdichtung abgeschätzt. Im

Handlungsoptionen für bestehende Gebäude ausserhalb der Bauzonen – Eine Chance für die Innenentwicklung?
Rund jedes vierte Gebäude der Schweiz befindet sich ausserhalb der Bauzonen. Aufgrund des landwirtschaftlichen Strukturwandels entfällt für immer mehr dieser Gebäude die Nutzung und es stellt sich die Frage, wie mit diesem

Kapazitäten der Bahninfrastruktur und mögliche Dichteschwellen für die zukünftige Siedlungsentwicklung im Schweizer Mittelland
Ein beträchtlicher Teil der bestehenden Siedlungsflächenreserven von rund 60 % befindet sich in kleinen und mittleren Gemeinden der Schweiz. Das Forschungsvorhaben untersucht, ob sich die bestehenden formellen und informellen Instrumente der Planung
Raum+
Raum+ wurde von der Professur für Raumentwicklung der ETH Zürich entwickelt und stellt nach langjähriger Weiterentwicklung und Anwendung in verschiedenen Kantonen und Regionen der Schweiz (AI, BL, FR, GR, OW, SG, SH,