{"id":9481,"date":"2024-12-04T21:48:36","date_gmt":"2024-12-04T20:48:36","guid":{"rendered":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/2024\/12\/04\/wohin-mit-dem-schweizer-verkehr-idee-fuer-ein-nationales-gesamtmobilitaetskonzept\/"},"modified":"2025-04-23T17:56:17","modified_gmt":"2025-04-23T15:56:17","slug":"wohin-mit-dem-schweizer-verkehr-idee-fuer-ein-nationales-gesamtmobilitaetskonzept","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/it\/2024\/12\/04\/wohin-mit-dem-schweizer-verkehr-idee-fuer-ein-nationales-gesamtmobilitaetskonzept\/","title":{"rendered":"Warum die Ablehnung des Ausbauschritts 2023 f\u00fcr die Nationalstrassen? Idee f\u00fcr ein nationales Gesamtmobilit\u00e4tskonzept"},"content":{"rendered":"<p><em>Am 24. November wurde \u00fcber den \u00abAusbauschritt 2023 des Bundes f\u00fcr die Nationalstrassen\u00bb abgestimmt. Er umfasst sechs Grossprojekte, darunter die Verbreiterung der Autobahn A1 zwischen Bern und Nyon sowie drei neue Tunnels in Basel, Schaffhausen und St. Gallen. Bryan Adey, Professor f\u00fcr Infrastrukturmanagement, und Arn\u00f3r Elvarsson, wissenschaftlicher Mitarbeiter, haben den Schweizer Infrastrukturplanungsprozess von der Fr\u00fchphase bis zur Fertigstellung des Projekts untersucht.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Obwohl das Parlament im vergangenen Jahr die notwendigen Beschl\u00fcsse verabschiedet hat, wurde der Ausbauschritt mit 52,7 % der Stimmen abgelehnt, womit der Parlamentsbeschluss r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht wurde und die Projekte nicht realisiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Gem\u00e4ss den Erl\u00e4uterungen des Bundesrates vor der Volksabstimmung wurden die Projekte entwickelt, um die Frachtkosten zu senken, die Versp\u00e4tungskosten f\u00fcr die Autofahrenden zu reduzieren und die Zahl der Verkehrsunf\u00e4lle zu verringern. Die Gegner:innen wiesen darauf hin, dass verbesserte Strassen aufgrund der besseren Erreichbarkeit zu mehr Verkehr f\u00fchren, mehr des ohnehin schon knappen Platzes beanspruchen, die Luft- und L\u00e4rmbelastung erh\u00f6hen und zu mehr Kohlenstoffemissionen f\u00fchren.<\/p>\n<h3>Herr Prof. Adey, was motiviert Sie und Ihre Gruppe, sich mit Infrastrukturplanung und den damit verbundenen Prozessen zu besch\u00e4ftigen?<\/h3>\n<p><strong>Bryan Adey:<\/strong> Unsere Verkehrsinfrastruktursysteme f\u00fcr Strasse und Schiene waren wichtige Bausteine f\u00fcr wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftlichen Wohlstand in den letzten rund 150 Jahren. Ihr kontinuierlicher, rechtzeitiger Ausbau ist wichtig, damit sie auch weiterhin den Bed\u00fcrfnissen der Gesellschaft entspricht, z. B. um Reiseverz\u00f6gerungen zu minimieren. Die Erf\u00fcllung dieser Anforderungen kann angesichts der wachsenden Bev\u00f6lkerung, der Einf\u00fchrung neuer automatisierter Fahrtechnologien sowie der Neubewertung der Anforderungen an ein Infrastruktursystem eine Herausforderung sein. Einer der Hauptgr\u00fcnde, die uns zur Untersuchung von Infrastrukturplanungsprozessen motiviert haben, ist die Tatsache, dass diese Prozesse sehr lange dauern k\u00f6nnen. Das ist gut, weil die Gesellschaft sicherstellen will, dass die Planenden alles richtig machen. Gleichzeitig m\u00f6chte die Gesellschaft aber auch sicherstellen, dass die Planenden die richtigen Massnahmen schneller treffen.<\/p>\n<p><strong>Arn\u00f3r Elvarsson:<\/strong> Wenn ich mich anschliessen darf: Unabh\u00e4ngig davon, ob man mit dem Ergebnis dieses Referendums einverstanden ist oder nicht, ist es eine Tatsache, dass es die Entwicklung der Autobahninfrastruktur in den betroffenen Regionen verlangsamen wird.<\/p>\n<h3>Das k\u00fcrzlich durchgef\u00fchrte Referendum zur Ablehnung der Finanzierung von Autobahnprojekten war eine knappe Entscheidung. Welchen Grund sehen Sie als ausschlaggebend?<\/h3>\n<p><strong>Bryan Adey:<\/strong> Alle Planenden wollen ihre Systeme verbessern, um den Bed\u00fcrfnissen der Gesellschaft besser gerecht zu werden. Um dies zu erreichen, ist der Ausbauschritt einer der wichtigsten Meilensteine im nationalen Infrastrukturplanungsprozess, weil er den Projekten, die zur Erf\u00fcllung der strategischen Ziele des Bundes geplant wurden, finanzielle Mittel und einen Zeitplan zuweist. Kurz gesagt wurde der Ausbauschritt abgelehnt, weil die W\u00e4hlerschaft mit den Projekten unzufrieden war und fand, dass sie ihren Bed\u00fcrfnissen nicht gerecht wurden.<\/p>\n<p><strong>Arn\u00f3r Elvarsson:<\/strong> Dem stimme ich zu. Es gab Kritik an der Wirksamkeit der Projekte, d.h. dass die Verkehrs\u00fcberlastung nicht behoben werden w\u00fcrde. Und es gab Meinungsverschiedenheiten \u00fcber die Umweltauswirkungen der Projekte. Die Projekte, die aus dem Planungsprozess hervorgehen, m\u00fcssen den Vorschriften entsprechen, im Parlament mehrheitsf\u00e4hig sein und einen breiten Konsens unter den betroffenen Akteursgruppen finden. Die Ausbaupl\u00e4ne wurden nicht angenommen, weil die Mehrheit der Meinung war, dass diese Anforderungen nicht vollst\u00e4ndig erf\u00fcllt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_24257\" aria-describedby=\"caption-attachment-24257\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/patrick-federi-dWtz4lhLRic-unsplash.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-24257\" src=\"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/patrick-federi-dWtz4lhLRic-unsplash.jpg\" alt=\"Foto von &lt;a href=&quot;https:\/\/unsplash.com\/de\/@federi?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash&quot;&gt;Patrick Federi&lt;\/a&gt; auf &lt;a href=&quot;https:\/\/unsplash.com\/de\/fotos\/luftaufnahme-der-strasse-wahrend-des-tages-dWtz4lhLRic?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash&quot;&gt;Unsplash&lt;\/a&gt; \" width=\"500\" height=\"667\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-24257\" class=\"wp-caption-text\">Foto von <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/de\/@federi?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash\">Patrick Federi<\/a> auf <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/de\/fotos\/luftaufnahme-der-strasse-wahrend-des-tages-dWtz4lhLRic?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash\">Unsplash<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<h3>Warum sind die Planungsprozesse nicht in der Lage, Projekte hervorzubringen, die diesen Anforderungen entsprechen?<\/h3>\n<p><strong>Bryan Adey:<\/strong> Die Konsensbildung ist f\u00fcr Planende sehr schwierig, wenn sich die gesellschaftlichen Bed\u00fcrfnisse w\u00e4hrend der langen Planungsdauer st\u00e4ndig \u00e4ndern.<\/p>\n<p><strong>Arn\u00f3r Elvarsson:<\/strong> Im Fall des Referendums \u00fcber die Nationalstrasseninfrastruktur zeigt der \u00f6ffentliche Meinungsaustausch, dass die W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler die Strasseninfrastruktur als nicht nachhaltige L\u00f6sung ansehen. Das ist keine neue Diskurslinie, aber es ist neu, dass dadurch eine \u00f6ffentliche Mehrheit in geplante Projekte eingreift. Wie Bryan Adey vorhin sagte: Obwohl die Gesellschaft ihre Ansicht zum \u2018richtigen Projekt\u2019 \u00e4ndert, m\u00fcssen Planende st\u00e4ndig in der Lage sein, sich schnell f\u00fcr das richtige Projekt entscheiden zu k\u00f6nnen. Es ist klar, dass es nicht praktikabel ist, wenn alle vier Jahre \u00fcber jede Infrastrukturentwicklung abgestimmt werden muss.<\/p>\n<p><strong>Bryan Adey:<\/strong> Volksabstimmungen sind grunds\u00e4tzlich wichtig, ja sogar notwendig, wenn es keinen \u00f6ffentlichen Konsens \u00fcber Gesetze gibt. Wir sind jedoch der Meinung, dass die Planungsprozesse angepasst werden k\u00f6nnen, um einen Konsens besser zu gew\u00e4hrleisten, so dass die Einberufung von Referenden in Zukunft nicht mehr notwendig w\u00e4re.<\/p>\n<h3>Sie haben darauf hingewiesen, dass die \u00d6ffentlichkeit offenbar etwas anderes will, als der Prozess in diesem Fall geliefert hat. Wie k\u00f6nnen wir also sicherstellen, dass Planungsprozesse dies in Zukunft widerspiegeln?<\/h3>\n<p><strong>Arn\u00f3r Elvarsson:<\/strong> Kurz gesagt, durch eine wirksame fr\u00fchzeitige Koordination auf strategischer Ebene. Derzeit sind mehrere Planungsorganisationen am Planungsprozess beteiligt, zum Beispiel das Bundesamt f\u00fcr Strassen f\u00fcr die Nationalstrassen und das Bundesamt f\u00fcr Verkehr f\u00fcr die Eisenbahn. Sie haben einen klaren gesetzlichen Planungsauftrag, gem\u00e4ss den strategischen Zielen in den Sachpl\u00e4nen. Im Falle des Ausbauschrittes 2023 handelte das Bundesamt f\u00fcr Strassen im Rahmen seines gesetzlichen Auftrages, d.h. es plante, entwickelte und baute die Strassen, f\u00fcr die es zust\u00e4ndig ist.<\/p>\n<blockquote>\n<h4><span style=\"color: #808080;\"><em>\u00abUm den Konsens \u00fcber die Aufgaben der f\u00fcr die Infrastruktur zust\u00e4ndigen Bundes\u00e4mter weiter zu st\u00e4rken, w\u00e4re eine fr\u00fchzeitige Koordination erforderlich, um sicherzustellen, dass alle Infrastrukturplanungsorganisationen im Sinne der nationalen Ziele aufeinander abgestimmt sind.\u00bb<br \/>\n(Arn\u00f3r Elvarsson)<\/em><\/span><\/h4>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Bryan Adey:<\/strong> Ja, eine f\u00f6derale Organisation wie zum Beispiel das Bundesamt f\u00fcr Raumentwicklung k\u00f6nnte weiter erm\u00e4chtigt werden, die Aufgaben der Infrastrukturentwicklung und -planung f\u00fcr die verschiedenen Infrastrukturtypen, Strasse und Schiene, zu koordinieren. Eine solche Organisation k\u00f6nnte die strategische Entwicklung der Infrastruktur durch eine Art \u00abNationales Gesamtmobilit\u00e4tskonzept\u00bb strukturieren. Dazu geh\u00f6rt auch die Zusammenarbeit mit den Kantonen und Gemeinden, um sicherzustellen, dass die notwendigen Akteure die zeitlichen Abh\u00e4ngigkeiten der verschiedenen Infrastrukturentwicklungen akzeptieren, damit die einzelnen Projekte auf die Ziele einer integrierten Strategie hinarbeiten. Wenn der Ausbauschritt 2023 als Ausbauschritt f\u00fcr die Mobilit\u00e4t unter Ber\u00fccksichtigung von Strasse und Schiene und der Interessen der verschiedenen Staatsebenen pr\u00e4sentiert worden w\u00e4re, w\u00e4re dies f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung akzeptabler gewesen.<\/p>\n<h3>Vielen Dank f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch und Ihre Einblicke in den Infrastrukturplanungsprozess.<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.nsl.ethz.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/elvarsson-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-23869\" src=\"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/elvarsson-scaled.jpg\" alt=\"Portrait photo of Arnor Elvarsson\" width=\"100\" height=\"104\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/im.ibi.ethz.ch\/en\/people\/scientific-assistants\/arnor-elvarsson.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arn\u00f3r B. Elvarsson<\/a> is a doctoral researcher interested in the interactions between process governance and model-based support tools for decision making in infrastructure planning. Arn\u00f3r is a researcher at the Singapore-ETH Centre and the Infrastructure Management Group of the Institute of Construction and Infrastructure Management, ETH Z\u00fcrich.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Bryan-T.-Adey.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-21706 alignleft\" src=\"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Bryan-T.-Adey.jpg\" alt=\"Bryan T. Adey\" width=\"100\" height=\"115\" \/><\/a><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/im.ibi.ethz.ch\/en\/people\/prof-dr-bryan-adey.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Prof. Dr. Bryan T. Adey<\/a> is the Head of the Infrastructure Management Group and PI of the <a href=\"https:\/\/fcl.ethz.ch\/research\/infrastructures-and-ecologies\/adaptive-mobility.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Adaptive Mobility Infrastructure and Land-use<\/a> Module at FCL Global.\u00a0<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 24. November wurde \u00fcber den \u00abAusbauschritt 2023 des Bundes f\u00fcr die Nationalstrassen\u00bb abgestimmt. Er umfasst sechs Grossprojekte, darunter die Verbreiterung der Autobahn A1 zwischen Bern und Nyon sowie drei neue Tunnels in Basel, Schaffhausen und St. Gallen. 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