{"id":8775,"date":"2024-05-17T19:49:05","date_gmt":"2024-05-17T17:49:05","guid":{"rendered":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/2024\/05\/17\/der-begriff-der-alpinen-brache-war-eine-provokation\/"},"modified":"2025-04-23T17:39:46","modified_gmt":"2025-04-23T15:39:46","slug":"der-begriff-der-alpinen-brache-war-eine-provokation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/fr\/2024\/05\/17\/der-begriff-der-alpinen-brache-war-eine-provokation\/","title":{"rendered":"\u00abDer Begriff der alpinen Brache war eine Provokation\u00bb"},"content":{"rendered":"<p><em>Der Soziologieprofessor Christian Schmid wird dieses Jahr emeritiert. Im Interview mit Andres Herzog blickt er zur\u00fcck auf seine Zeit am ETH Studio Basel, das mit dem Buch \u00abDie Schweiz: ein st\u00e4dtebauliches Portr\u00e4t\u00bb f\u00fcr Diskussionen gesorgt hat und dessen Publikationen ab Mai als Open Access online frei zug\u00e4nglich sind.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3>Die Soziologie gibt es am Departement Architektur erst seit den 1960er-\u200bJahren. Warum ist die Disziplin wichtig f\u00fcr die Architektur?<\/h3>\n<p>Ich kann mir eine Architekturschule ohne Soziologie schwer vorstellen. Selbstverst\u00e4ndlich braucht es Konstruktion und Haustechnik. Aber wir bauen nicht nur f\u00fcr die Galerie und f\u00fcr Hochglanzmagazine, wir bauen f\u00fcr die Praxis. Und das heisst zuallererst f\u00fcr die Menschen, die diese Bauten benutzen und bewohnen. Bauen findet immer in einem sozialen, politischen und \u00f6konomischen Kontext statt. Es gibt kaum eine Profession, die mit so unterschiedlichen sozialen Gruppen zusammenarbeitet: von der Bauherrschaft \u00fcber die Planungsbeamtin bis zum Handwerker. Architektinnen und Architekten sind Generalisten. Aber es braucht auch spezialisiertes Wissen aus verschiedenen anderen Disziplinen, wie der Soziologie und der Geografie.<\/p>\n<h3>Spielen soziologische Aspekte heute eine wichtigere Rolle in der Planung als fr\u00fcher?<\/h3>\n<p>Auf jeden Fall. Das merkt man schon bei den Architekturwettbewerben, die immer \u00f6fter eine Sozialraumanalyse verlangen. Fr\u00fcher war das Bauen normierter, man hat sich an die Zonenpl\u00e4ne gehalten. Heute baut man in vielen unterschiedlichen Situationen. Die Planung ist komplexer geworden, es gibt viel mehr Ausnahmen, die zum Beispiel mit Gestaltungspl\u00e4nen bearbeitet werden. Und hier wird die Soziologie unverzichtbar.<\/p>\n<figure id=\"attachment_22921\" aria-describedby=\"caption-attachment-22921\" style=\"width: 760px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-22921 size-medium\" src=\"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/image.imageformat.1286.675279368-scaled.jpg\" alt=\"Das Foto aus dem Jahrbuch des D-\u200bARCH von 2000 zeigt die erste Adresse des ETH Studio Basel.\" width=\"760\" height=\"565\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-22921\" class=\"wp-caption-text\">Das Foto aus dem Jahrbuch des D-\u200bARCH von 2000 zeigt die erste Adresse des ETH Studio Basel.<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Sie sind Mitgr\u00fcnder des ETH Studio Basel, dessen Stadtforschung bekannt geworden ist. Wie kam es dazu?<\/h3>\n<p>Die Gr\u00fcndung des ETH Studio Basel war eine Sternstunde f\u00fcr die Architektur und die Stadtforschung. Dort kamen starke Energien zusammen. Am Anfang gab es nur den Namen. F\u00fcr die vier Architekten Roger Diener, Jacques Herzog, Marcel Meili und Pierre de Meuron war einzig klar: Sie wollten keine Architektur unterrichten, sie wollten Stadtforschung betreiben. Und sie wollten nicht auf den H\u00f6nggerberg gehen. Also haben sie auf Einladung des ETH-\u200bPr\u00e4sidenten das ETH Studio Basel gegr\u00fcndet. Bevor sie gestartet sind, haben sie einen Geographen gesucht \u2013 so kam ich ins Studio Basel.<\/p>\n<h3>Wie haben Sie mit Ihren Untersuchungen angefangen?<\/h3>\n<p>Vor dem Start des ersten Semesters hatten wir keinen Plan, keine Theorie, keine Methodik. Wir hatten nur eine Frage: Was ist die urbane Schweiz? Zu Beginn sind wir von unseren eigenen pers\u00f6nlichen Erfahrungen ausgegangen und haben uns \u00fcberlegt, wie wir selbst den Raum benutzen. Wir haben den Studierenden einen Dart-\u200bPfeil in die Hand gedr\u00fcckt und sie aufgefordert, ihn auf eine Karte der Schweiz zu werfen \u2013 und da, wo der Pfeil gelandet ist, haben sie dann mit ihren Untersuchungen begonnen. Sie haben Interviews gef\u00fchrt, Fotos gemacht, Karten gezeichnet, diskutiert. Wir haben das allm\u00e4hlich systematisiert, gezielt bestimmte Orte ausgew\u00e4hlt und sukzessive ein Verfahren entwickelt, mit dem wir die Schweiz fl\u00e4chendeckend analysieren konnten.<\/p>\n<h3>Aufnahmen der Publikation \u00abDie Schweiz. Ein st\u00e4dtebauliches Portrait\u00bb von 2006<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Aufnahmen-der-Publikation-Die-Schweiz.-Ein-staedtebauliches-Portrait-von-2006-scaled.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-22974\" src=\"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Aufnahmen-der-Publikation-Die-Schweiz.-Ein-staedtebauliches-Portrait-von-2006-scaled.png\" alt=\"\" width=\"2033\" height=\"545\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>2005 erschien die Publikation \u00abDie Schweiz. Ein st\u00e4dtebauliches Portr\u00e4t\u00bb. Ihre Forschung hat viele Diskussionen ausgel\u00f6st. Was hat sie langfristig bewirkt?<\/h3>\n<p>Die Publikation hat vor allem unsere Vorstellung der Schweiz ver\u00e4ndert. Wir haben zun\u00e4chst die politischen Grenzen weggelassen, denn sie bringen Vorurteile \u00fcber den Raum mit sich. Wir haben auch die bestehenden Raumplanungskonzepte bewusst ausgeblendet, um nicht in den alten Bahnen gefangen zu bleiben. Und wir haben radikal aufger\u00e4umt mit den Vorstellungen einer l\u00e4ndlichen Idylle und ein anderes, urbanes Bild der Schweiz vermittelt. Eines Tages kam sogar der Leiter des Bundesamts f\u00fcr Raumentwicklung mit seinen Chefbeamten nach Basel und wir haben einen Tag lang diskutiert. So hat unsere Analyse sp\u00e4ter Eingang gefunden in das Raumkonzept Schweiz. Zudem erschien ein ganzes Heft des Tagesanzeiger-\u200bMagazins zum Thema. Das hat stark zur Verbreitung unseres neuen Bildes der Schweiz beigetragen.<\/p>\n<h3>Die Analyse hat den Begriff der \u00abalpinen Brache\u00bb eingef\u00fchrt, was in den Bergregionen auf heftige Kritik gestossen ist. Wie haben Sie das miterlebt damals?<\/h3>\n<p>Nach der Publikation unseres Portraits habe ich praktisch ein Jahr lang jede Woche einen Vortrag zu unserem Portrait gehalten \u2013 quer durch die Schweiz. Da konnte ich gewissermassen den Puls f\u00fchlen. Es gab sehr viele spannende Diskussionen. Der Begriff \u00abalpine Brache\u00bb war allerdings eine Provokation. Manche Menschen aus den Bergregionen waren noch lange w\u00fctend wegen dieser Bezeichnung, die wir eigentlich durchaus in einem positiven, aktiven Sinne verstanden haben \u2013 als Aufforderung zu einer Reflexion. Es kam dann allerdings eher zu einer Verh\u00e4rtung der Fronten. Das hatte auch mit der politischen Grosswetterlage zu tun. Der \u00abl\u00e4ndliche Raum\u00bb wurde damals von der SVP rechtskonservativ besetzt, und der Gegensatz von Stadt und Land politisch neu gedeutet. Dabei haben wir mit unserer Analyse gezeigt, dass dieser Gegensatz lebensweltlich in dieser Form nicht existiert. Die Schweiz ist vielf\u00e4ltiger, kleinr\u00e4umiger und viel komplexer als die simple Vorstellung eines \u00abStadt-\u200bLand-Grabens\u00bb. Das \u00abLand\u00bb existiert vor allem als \u00abid\u00e9e fixe\u00bb in den K\u00f6pfen der Menschen. Die reale Welt sieht anders aus.<\/p>\n<h3>Was meinen Sie damit konkret?<\/h3>\n<p>Wir haben zum Beispiel das Wallis verglichen mit Los Angeles. Geografisch sind das zweifellos unterschiedliche Orte. Aber die Leute bewegen sich ziemlich \u00e4hnlich im Raum, sie sind hochmobil und meistens im Auto unterwegs. Wir haben zudem darauf hingewiesen, dass die \u00abalpinen Brachen\u00bb in hohem Masse subventioniert sind. Der Begriff deutet an, dass diese Gebiete auf eine Ver\u00e4nderung warten. Die Schweiz leistet sich im Unterschied zu anderen L\u00e4ndern den Erhalt dieser Orte. Aber wir sollten doch dar\u00fcber nachdenken, wie wir mit diesen Gebieten umgehen wollen \u2013 und ausloten, ob es alternative Entwicklungspfade gibt. Das war schwierig zu vermitteln.<\/p>\n<h3>Die Publikation ist fast 20 Jahre her. W\u00fcrde sie heute noch so stark provozieren? Oder ist die urbanisierte Schweiz breit verankert in den K\u00f6pfen?<\/h3>\n<p>Im kollektiven Bewusstsein ist heute klar, dass es die Heidi-\u200bSchweiz nicht mehr gibt \u2013 obwohl sie nach wie vor trotzig zelebriert wird. Durch die starke politische Polarisierung hat das L\u00e4ndliche auch das Idyllische verloren. Wir wissen, dass Landwirtschaft heute nichts mehr mit malerischen Bauernh\u00f6fen zu tun hat, sondern mit Mechanisierung, Industrialisierung und knallharter Interessenpolitik. Das war schon immer so. Aber das war noch nie so offensichtlich, so unverschleiert. Die Mythen des L\u00e4ndlichen prallen auf die Realit\u00e4ten von Umweltverschmutzung, Klimawandel und dem dramatischen Verlust an Biodiversit\u00e4t. Die Frage ist nicht mehr, ob wir urban oder rural leben. Sondern welche Form von Urbanit\u00e4t wir haben m\u00f6chten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_22954\" aria-describedby=\"caption-attachment-22954\" style=\"width: 760px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-22954 size-medium\" src=\"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/image.imageformat.1286.596418557.jpg\" alt=\"\" width=\"760\" height=\"507\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-22954\" class=\"wp-caption-text\">Aufnahmen der Publikation \u00abDie Schweiz. Ein st\u00e4dtebauliches Portrait\u00bb von 2006 (Quelle: Fotosammlung Ruth und Peter Herzog, \u00a9 ETH Studio Basel, 2005)<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Nun erscheinen die Publikationen des Studio Basels als Open Access. Was erhoffen Sie sich von dieser Zug\u00e4nglichkeit?<\/h3>\n<p>Die Publikationen haben einen wichtigen Stellenwert in Architektur und Stadtforschung. Das sind Pionierwerke. Doch manche B\u00fccher, so auch das st\u00e4dtebauliche Portr\u00e4t der Schweiz, sind vergriffen. Dank Open Access sind sie wieder verf\u00fcgbar. Heute sollten Publikationen zudem global zug\u00e4nglich sein, und nicht nur in einigen westlichen Bibliotheken.<\/p>\n<h3>2018 hat das Studio Basel seine Tore geschlossen. Wo geht diese Form der Stadtforschung am Departement heute weiter?<\/h3>\n<p>Wir haben diese Forschung unter anderem am ETH Future Cities Laboratory (FCL) in Singapur und jetzt auch in Z\u00fcrich weiterentwickelt. Die Professorin Milica Topalovi\u0107 und ich haben in diesem Zusammenhang mehrere grosse Forschungsprojekte durchgef\u00fchrt. Der Geograf Neil Brenner von der Harvard Graduate School of Design und ich haben zusammen das Konzept der planetaren Urbanisierung gepr\u00e4gt. Den Begriff kann man erneut als Provokation sehen und er hat kontroverse Reaktionen ausgel\u00f6st. Er hat aber einen anderen Blick auf die Urbanisierung der Welt erm\u00f6glicht.<\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Aufnahmen-der-Publikation-scaled.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-22978 size-medium\" src=\"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Aufnahmen-der-Publikation-scaled.png\" alt=\"\" width=\"760\" height=\"331\" \/><\/a><\/h3>\n<h3>Was muss man darunter verstehen?<\/h3>\n<p>Seit den Achtzigerjahren hat sich die Urbanisierung auf eine umfassende und zugleich unfassbare Art weiterentwickelt. Wir ben\u00f6tigen heute ein neues Vokabular, um diese Prozesse erfassen zu k\u00f6nnen. Sie k\u00f6nnen sehr unterschiedliche Formen annehmen, und Gebiete wie Amazonien, die Nordsee oder auch Arkadien auf dem Peloponnes grundlegend transformieren. Diese Urbanisierungsprozesse haben wir in einem weltweiten Massstab untersucht. Wir unterscheiden nicht mehr zwischen Stadt und Land, sondern zwischen ausgedehnter und konzentrierter Urbanisierung.<\/p>\n<h3>Das bedeutet dies am Ende f\u00fcr die Architektur?<\/h3>\n<p>Architektur und St\u00e4dtebau m\u00fcssen sich mit diesen Prozessen befassen, und sich nicht nur um die privilegierten urbanen Zentren k\u00fcmmern, sondern auch um die Agglomerationen und die Peripherien, die so lange unbeachtet geblieben sind. Auch dort braucht es gute Architektur. Das haben mittlerweile auch manche Gemeinden gemerkt, die immer \u00f6fter Architekturwettbewerbe ausloben. Dieser Wandel ist in vollem Gange, nicht nur in der Schweiz. Wir m\u00fcssen auch die landwirtschaftlichen Gebiete ernst nehmen, die wir nicht dem Agrarbusiness \u00fcberlassen d\u00fcrfen. Hier m\u00fcssen wir mit architektonischen und st\u00e4dtebaulichen Vorschl\u00e4gen eingreifen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/arch.ethz.ch\/news-und-veranstaltungen\/news-kanal\/2024\/04\/der-begriff-der-alpinen-brache-war-eine-provokation.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das Original dieses Artikels erschien in den D-ARCH-News am 29.04.2024.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Soziologieprofessor Christian Schmid wird dieses Jahr emeritiert. Im Interview mit Andres Herzog blickt er zur\u00fcck auf seine Zeit am ETH Studio Basel, das mit dem Buch \u00abDie Schweiz: ein st\u00e4dtebauliches Portr\u00e4t\u00bb f\u00fcr Diskussionen gesorgt hat und dessen Publikationen ab Mai als Open Access online frei zug\u00e4nglich sind.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":8577,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_kad_blocks_custom_css":"","_kad_blocks_head_custom_js":"","_kad_blocks_body_custom_js":"","_kad_blocks_footer_custom_js":"","footnotes":""},"categories":[23],"tags":[],"departemente":[138,159,183],"newsletter_ausgabe":[317],"class_list":["post-8775","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-newsletter-artikel","departemente-departement-architektur-d-arch","departemente-institut-fuer-landschaft-und-urbane-studien-lus","departemente-prof-dr-christian-schmid","newsletter_ausgabe-nl-62"],"acf":[],"taxonomy_info":{"category":[{"value":23,"label":"Newsletter-Artikel"}],"departemente":[{"value":138,"label":"Departement Architektur (D-ARCH)"},{"value":159,"label":"Institut f\u00fcr Landschaft und Urbane Studien (LUS)"},{"value":183,"label":"Prof. Dr. Christian Schmid"}],"newsletter_ausgabe":[{"value":317,"label":"NL 62"}]},"featured_image_src_large":["https:\/\/xoxo.capsule.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/\u622a\u5c4f2024-02-09-17.29.14-1024x610.png",1024,610,true],"author_info":{"display_name":"Yaxin Hou","author_link":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/fr\/author\/houya\/"},"comment_info":0,"category_info":[{"term_id":23,"name":"Newsletter-Artikel","slug":"newsletter-artikel","term_group":0,"term_taxonomy_id":23,"taxonomy":"category","description":"","parent":0,"count":680,"filter":"raw","cat_ID":23,"category_count":680,"category_description":"","cat_name":"Newsletter-Artikel","category_nicename":"newsletter-artikel","category_parent":0}],"tag_info":false,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8775","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8775"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8775\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8780,"href":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8775\/revisions\/8780"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8577"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8775"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8775"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8775"},{"taxonomy":"departemente","embeddable":true,"href":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/departemente?post=8775"},{"taxonomy":"newsletter_ausgabe","embeddable":true,"href":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter_ausgabe?post=8775"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}