{"id":846,"date":"2017-06-15T12:32:08","date_gmt":"2017-06-15T10:32:08","guid":{"rendered":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/2017\/06\/15\/szenariomat-fuer-wachstum-raumbedarf-und-raumangebot-in-urbanen-regionen\/"},"modified":"2017-06-15T12:32:08","modified_gmt":"2017-06-15T10:32:08","slug":"szenariomat-fuer-wachstum-raumbedarf-und-raumangebot-in-urbanen-regionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/fr\/2017\/06\/15\/szenariomat-fuer-wachstum-raumbedarf-und-raumangebot-in-urbanen-regionen\/","title":{"rendered":"SZENARIOMAT f\u00fcr Wachstum, Raumbedarf und Raumangebot in urbanen Regionen"},"content":{"rendered":"<p>Der Szenariomat erlaubt die Verkn\u00fcpfung regionaler Wachstumsszenarien mit den spezifischen Entwicklungsspielr\u00e4umen einzelner Gemeinden auf der Basis von Bauzonendaten. Somit k\u00f6nnen die mittel- und langfristigen Herausforderungen in der Raum- und Stadtentwicklung auf der Basis grossr\u00e4umiger Wachstums- und Verteilszenarien gemeindescharf abgesch\u00e4tzt werden. Verf\u00fcgt eine Gemeinde \u00fcber ausreichend Bauzonen des richtigen Typs? Gibt es gen\u00fcgend un\u00fcberbaute Bauzonen? Muss nachverdichtet werden oder bestehen grundlegende strukturelle Defizite?<!--more--><\/p>\n<p>Die Schweiz w\u00e4chst und zwar prim\u00e4r in den urbanen Regionen des Mittellandes. Dadurch ergibt sich ein erh\u00f6hter Raumbedarf f\u00fcr Gesellschaft und Wirtschaft. Die j\u00fcngsten politischen Entwicklungen verlangen gleichzeitig einen sparsameren Umgang mit dem Boden. Die Konsequenz ist ein erh\u00f6hter Entwicklungsdruck auf bestehenden Bauzonen. Sowohl die noch un\u00fcberbauten aber auch die bereits \u00fcberbauten Bauzonen werden in Zukunft vielerorts dichter bebaut resp. nachverdichtet werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Daraus ergeben sich anspruchsvolle Aufgaben f\u00fcr die Kantone und die Gemeinden. Einerseits muss das Wachstum in jene Teilregionen gelenkt werden, die \u00fcber die entsprechenden strukturellen Rahmenbedingungen und Spielr\u00e4ume verf\u00fcgen, andererseits m\u00fcssen Teilregionen und Gemeinden ihre spezifischen Entwicklungsspielr\u00e4ume und Herausforderungen einsch\u00e4tzen und unterschiedlichen Wachstumsszenarien gegen\u00fcberstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der Szenariomat verkn\u00fcpft quantitative regionale Wachstumsszenarien mit gemeindescharfen Bauzonendaten und erlaubt eine Gegen\u00fcberstellung von prognostizierter Einwohner- und Bev\u00f6lkerungsentwicklung, Raumbedarf und Raumangebot. Letzteres wird basierend auf den Bauzonentypen sowie den vorhandenen Kapazit\u00e4ten und Elastizit\u00e4ten durch den Faktor der spezifischen Dichte nach Bauzonentyp abgesch\u00e4tzt. Damit kann zum einen aufgrund grossr\u00e4umiger Wachstums- und Verteilszenarien der spezifische Raumbedarf f\u00fcr eine Teilregion oder eine Gemeinde bestimmt und mit den vorhandenen Entwicklungsspielr\u00e4umen verglichen werden. Zum anderen k\u00f6nnen diese auch als Ausgangslage f\u00fcr eine Absch\u00e4tzung der Kapazit\u00e4tsgrenzen der gesamten Region dienen.<\/p>\n<p>Als Instrument stellt der Szenariomat damit wichtige Diskussions- und Entscheidungsgrundlagen f\u00fcr Politiker, Beh\u00f6rden und Praktikerinnen bei der Erarbeitung ganzheitlicher Wachstums- und Raumentwicklungsstrategien zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p><i><a href=\"mailto:kueng@arch.ethz.ch\" target=\"_self\">Lukas K\u00fcng<\/a> ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut f\u00fcr St\u00e4dtebau der ETH Z\u00fcrich. Gegenw\u00e4rtig betreut er im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms NFP65 \u00abNeue urbane Qualit\u00e4t\u00bb ein Forschungsprojekt am Netzwerk Stadt und Landschaft. Zudem ist er Partner bei SLIK, einem B\u00fcro f\u00fcr Architektur, St\u00e4dtebau und Planung in Z\u00fcrich.<\/i><\/p>\n<p>Kontakt: <a href=\"http:\/\/www.slik.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SLIK Architekten GmbH<\/a>, Lukas Kueng, Birmensdorferstrasse 55, 8004 Z\u00fcrich, +41 44 271 32 57<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Szenariomat erlaubt die Verkn\u00fcpfung regionaler Wachstumsszenarien mit den spezifischen Entwicklungsspielr\u00e4umen einzelner Gemeinden auf der Basis von Bauzonendaten. Somit k\u00f6nnen die mittel- und langfristigen Herausforderungen in der Raum- und Stadtentwicklung auf der Basis grossr\u00e4umiger Wachstums- und Verteilszenarien gemeindescharf abgesch\u00e4tzt werden. Verf\u00fcgt eine Gemeinde \u00fcber ausreichend Bauzonen des richtigen Typs? 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