{"id":478,"date":"2017-05-15T13:59:40","date_gmt":"2017-05-15T11:59:40","guid":{"rendered":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/2017\/05\/15\/staedtebauliche-und-sozialraeumliche-auswirkungen-neuer-verkehrsinfrastrukturen-der-loetschbergbasistunnel\/"},"modified":"2017-05-15T13:59:40","modified_gmt":"2017-05-15T11:59:40","slug":"staedtebauliche-und-sozialraeumliche-auswirkungen-neuer-verkehrsinfrastrukturen-der-loetschbergbasistunnel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/fr\/2017\/05\/15\/staedtebauliche-und-sozialraeumliche-auswirkungen-neuer-verkehrsinfrastrukturen-der-loetschbergbasistunnel\/","title":{"rendered":"St\u00e4dtebauliche und sozialr\u00e4umliche Auswirkungen neuer Verkehrsinfrastrukturen \u2013 Der L\u00f6tschbergbasistunnel"},"content":{"rendered":"<p>Ein europaweiter Trend ist der immer st\u00e4rkere Ausbau und die Verbesserung von Verkehrsinfrastrukturen. Dabei bringt deren Ausbau in den betroffenen Gebieten gr\u00f6ssere Ver\u00e4nderungen im st\u00e4dtebaulichen Gef\u00fcge mit sich. Gleichzeitig mit diesen physischen finden jedoch auch unbemerkt sozialr\u00e4umliche Ver\u00e4nderungen statt, die kaum wahrgenommen werden.<!--more--><\/p>\n<h3><b>Der L\u00f6tschbergbasistunnel und die Gemeinde Visp<\/b><\/h3>\n<p>Neue Verkehrsinfrastrukturen werden zumeist nur unter dem Aspekt der \u00d6konomie und Effizienz betrachtet. Zu den sozialr\u00e4umlichen Auswirkungen gibt es jedoch nur wenige Untersuchungen. Unter Sozialraum wird der Stadtraum verstanden, den die Menschen vor Ort nutzen oder auch aktiv gestalten, sprich sich sozial aneignen. Die vorliegende Arbeit will der Betrachtung der Wirksamkeit von neuen Verkehrsinfrastrukturen deswegen eine neue Ebene hinzuf\u00fcgen, n\u00e4mlich die der sozialr\u00e4umlichen Auswirkungen. Als Untersuchungsbeispiel dient der neue L\u00f6tschbergbasistunnel.<\/p>\n<p>Durch die Er\u00f6ffnung des 34,6 km langen L\u00f6tschbergbasistunnels f\u00fcr den fahrplanm\u00e4ssigen Betrieb im Dezember 2007 sind die Gemeinden des Oberwallis stark in den Einzugsbereich des Kantons und des Gross- und Wirtschaftsraumes Bern eingebunden worden. So verk\u00fcrzt sich beispielsweise die Reisezeit mit der Bahn zwischen den Gemeinden Visp (Oberwallis) und Bern von zwei Stunden auf unter eine Stunde. Der l\u00e4ndlich gepr\u00e4gte Raum des Oberwallis bekommt somit einerseits eine starke Anbindung an das urbane Zentrum von Bern, andererseits erh\u00e4lt das Oberwallis selbst ein urbanes Verkehrsangebot.<\/p>\n<p>Die Errichtung der oben erw\u00e4hnten Verkehrsinfrastruktur bewirkte und bewirkt im Oberwallis jedoch auch starke st\u00e4dtebauliche Ver\u00e4nderungen. So sind f\u00fcr die Neugestaltung des Bahnhofgebietes in Visp nicht weniger als 12 Geb\u00e4ude abgerissen worden und der neue Bahnhof wurde als Dienstleistungszentrum mit Einkaufsm\u00f6glichkeiten und ausgedehnten \u00d6ffnungszeiten errichtet. Diese st\u00e4dtebaulichen Ver\u00e4nderungen wirken jedoch nicht nur auf die Nutzenden der neuen Verkehrsinfrastruktur, sondern auch auf die \u00abDaheimgebliebenen\u00bb. Auch sie m\u00fcssen sich den neuen Realit\u00e4ten anpassen, sich die neuen materiellen R\u00e4ume sozial aneignen, ohne je die neue Verkehrsinfrastruktur nutzen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die Studie untersucht diese Zusammenh\u00e4nge in der Gemeinde Visp in den letzten f\u00fcnf Jahren und zeigt ein differenziertes Bild st\u00e4dtebaulicher und sozialr\u00e4umlicher Auswirkungen einer neuen Verkehrsinfrastruktur.<\/p>\n<p><a href=\"mailto:maik.hoemke@gta.arch.ethz.ch\" target=\"_self\">Maik H\u00f6mke <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein europaweiter Trend ist der immer st\u00e4rkere Ausbau und die Verbesserung von Verkehrsinfrastrukturen. Dabei bringt deren Ausbau in den betroffenen Gebieten gr\u00f6ssere Ver\u00e4nderungen im st\u00e4dtebaulichen Gef\u00fcge mit sich. 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