{"id":4160,"date":"2019-09-19T22:02:09","date_gmt":"2019-09-19T20:02:09","guid":{"rendered":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/2019\/09\/19\/projects-on-territory-dichte-geschichte\/"},"modified":"2025-04-23T16:29:39","modified_gmt":"2025-04-23T14:29:39","slug":"projects-on-territory-dichte-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/fr\/2019\/09\/19\/projects-on-territory-dichte-geschichte\/","title":{"rendered":"Projects on Territory: Dichte Geschichte"},"content":{"rendered":"<em>Die Debatte um Dichte in der Schweiz ist nicht neu. Tats\u00e4chlich ist sie \u00e4lter und st\u00e4rker verwurzelt im Fachdiskurs als oft angenommen wird: sie entbrannte stets in Phasen starken Bev\u00f6lkerungswachstums, das oft mit der unkontrollierten Zersiedelung des Kulturlandes und erh\u00f6hter Landspekulation einherging. Noch bevor das Wort \u00abDichte\u00bb im Diskurs Einzug hielt, entstanden bereits radikale Ideen und Projekte um dem Problem der wachsenden Bev\u00f6lkerung und dem Druck auf Stadt und Land entgegenzutreten. \u00abProjects on Territory\u00bb, Wahlfach am Departement Architektur, zeigte dazu eine Auswahl Entw\u00fcrfe aus der Schweizer Planungsgeschichte des letzten Jahrhunderts.<\/em>\n\n<!--more-->\n\nDiese Auswahl stellt keine abschliessende Sammlung dar, sondern repr\u00e4sentiert vielmehr eine Anthologie verschiedener Momente der Geschichte. Obwohl die ausgew\u00e4hlten Projekte vor unterschiedlichen ideologischen Hintergr\u00fcnden und Absichten entstanden, setzen sie sich alle mit der rapiden Urbanisierung des Schweizer Territoriums auseinander. Interessant dabei ist, dass diese Projekte trotz ihres historischen Ursprungs heute noch genauso relevante Positionen darstellen. Sie offenbaren ein tiefgreifendes Verst\u00e4ndnis von Verdichtung und zeichnen eine beziehungsreiche Vision von Dichte und Raum.\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"4170\" src=\"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Drawing1.jpg\" alt=\"1924\u201330 Hirzbrunnenquartier, Hans Bernoulli, Land als Allgemeingut. Interpretative Zeichnung der Studierenden Brigitte Clements, Michiel Gieben &amp; Flurin Steiner\" class=\"wp-image-4170\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">1924\u201330 Hirzbrunnenquartier, Hans Bernoulli, Land als Allgemeingut. Interpretative Zeichnung der Studierenden Brigitte Clements, Michiel Gieben &amp; Flurin Steiner<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"4174\" src=\"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Drawing2.jpg\" alt=\"1935\u20131936 Richtplan des Grossraums Genf, Maurice Braillard. Die Stadt im Territorium Verankern. Interpretative Zeichnung der Studierenden Anna Moroni\" class=\"wp-image-4174\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">1935\u20131936 Richtplan des Grossraums Genf, Maurice Braillard. Die Stadt im Territorium Verankern. Interpretative Zeichnung der Studierenden Anna Moroni<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"4178\" src=\"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Drawing3.jpg\" alt=\"1941, 1944 Dezentralisierte Grossstadt, Armin Meili. Die ganze Schweiz als eine Stadt. Interpretative Zeichnung der Studierenden Michiel Gieben &amp; Matilde Negri\" class=\"wp-image-4178\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">1941, 1944 Dezentralisierte Grossstadt, Armin Meili. Die ganze Schweiz als eine Stadt. Interpretative Zeichnung der Studierenden Michiel Gieben &amp; Matilde Negri<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"4182\" src=\"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Drawing4.jpg\" alt=\"1930 Werkbundsiedlung Neub\u00fchl, Paul Artaria, Max Ernst Haefeli, Carl Hubacher, Werner Max Moser, Emil Roth, Hans Schmidt, Rudolf Steiger und Friedrich T. Gubler. Inseln der Dichte in der Peripherie. Interpretative Zeichnung der Studierenden Lorine Grossenbacher &amp; Salvatore Tummarello\" class=\"wp-image-4182\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">1930 Werkbundsiedlung Neub\u00fchl, Paul Artaria, Max Ernst Haefeli, Carl Hubacher, Werner Max Moser, Emil Roth, Hans Schmidt, Rudolf Steiger und Friedrich T. Gubler. Inseln der Dichte in der Peripherie. Interpretative Zeichnung der Studierenden Lorine Grossenbacher &amp; Salvatore Tummarello<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"4186\" src=\"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Drawing5.jpg\" alt=\"1955 Die Neue Stadt, Max Frisch, Lucius Burckhardt, Markus Kutter &amp; ETH Gruppe von Prof. E. Egli. Satellitenst\u00e4dte versus Zersiedelung. Interpretative Zeichnung der Studierenden Katarina Savic &amp; Delia Wymann\" class=\"wp-image-4186\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">1955 Die Neue Stadt, Max Frisch, Lucius Burckhardt, Markus Kutter &amp; ETH Gruppe von Prof. E. Egli. Satellitenst\u00e4dte versus Zersiedelung. Interpretative Zeichnung der Studierenden Katarina Savic &amp; Delia Wymann<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"4190\" src=\"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Drawing6.jpg\" alt=\"1978 Die Stadt Z\u00fcrich, Aldo Rossi. Die R\u00fcckkehr zur Stadt. Interpretative Zeichnung der Studierenden Ileana Dan &amp; Rafael Gherdan\" class=\"wp-image-4190\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">1978 Die Stadt Z\u00fcrich, Aldo Rossi. Die R\u00fcckkehr zur Stadt. Interpretative Zeichnung der Studierenden Ileana Dan &amp; Rafael Gherdan<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"4214\" src=\"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Drawing7.jpg\" alt=\"1990-2010 Glattalbahn. Die Vorstadt Nachr\u00fcsten. Interpretative Zeichnung der Studierenden Michiel Gieben, Beatrice Kiser &amp; Corina Tripet\" class=\"wp-image-4214\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">1990-2010 Glattalbahn. Die Vorstadt Nachr\u00fcsten. Interpretative Zeichnung der Studierenden Michiel Gieben, Beatrice Kiser &amp; Corina Tripet<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"4194\" src=\"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Drawing8aFull.jpg\" alt=\"1806-2013 Linth und Limmat. Eine Geschichte von Landschaftsformen. Interpretative Zeichnung der Studierenden Andrew Suiter &amp; Wenjie Zheng\" class=\"wp-image-4194\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">1806-2013 Linth und Limmat. Eine Geschichte von Landschaftsformen. Interpretative Zeichnung der Studierenden Andrew Suiter &amp; Wenjie Zheng<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1746\" height=\"1112\" data-id=\"4198\" src=\"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Drawing8bDetail.png\" alt=\"1806-2013 Linth und Limmat. Eine Geschichte von Landschaftsformen. 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Interpretative Zeichnung der Studierenden Andrew Suiter &amp; Wenjie Zheng: Detail<\/figcaption><\/figure>\n\n\n<\/figure>\n\n<h4>1924\u201330 Hirzbrunnenquartier\nHans Bernoulli\nLand als Allgemeingut<\/h4>\nDas Genossenschaftsprojekt am damaligen Stadtrand von Basel auf \u00f6ffentlichem Grundeigentum kann als Modellentwurf zu seinen Thesen in \u00abDie Stadt und ihr Boden\u00bb gelesen werden. Darin tritt er f\u00fcr eine Bodenreform ein, die der \u00f6ffentlichen Hand das alleinige Recht der Stadtentwicklung und Bebauung zugesteht.\n<h4>1935\u20131936 Richtplan des Grossraums Genf\nMaurice Braillard\nDie Stadt im Territorium Verankern<\/h4>\nDas intellektuelle Umfeld des \u00abGeneve Rouge\u00bb in den fr\u00fchen 30er Jahren brachte radikale politische Visionen hervor, die sich in diesem st\u00e4dtebaulichen Entwurf niederschlugen. Dabei \u00fcberwand er die klassische Dichotomie von Stadt und Land und zeichnet eine moderne, hybride Stadt, in der Wohnen, \u00f6ffentlicher Raum und Landwirtschaft eng miteinander verwoben sind.\n<h4>1941, 1944 Dezentralisierte Grossstadt\nArmin Meili\nDie ganze Schweiz als eine Stadt<\/h4>\nIm Pamphlet \u00abLandesplanung in der Schweiz\u00bb skizzierte Meili die Vision einer punktuellen, metropolitanen Verdichtung im Schweizer Mittelland. Dabei soll der unkontrollierte Verbrauch von Kulturland verhindert werden indem neue Satellitenst\u00e4dte f\u00fcr jeweils 10-13\u2019000 BewohnerInnen errichtet werden, die \u00fcber ein ausgebautes Autobahnnetz effizient verkn\u00fcpft werden.\n<h4>1930 Werkbundsiedlung Neub\u00fchl\nPaul Artaria, Max Ernst Haefeli, Carl Hubacher, Werner Max Moser, Emil Roth, Hans Schmidt, Rudolf Steiger und Friedrich T. Gubler\nInseln der Dichte in der Peripherie<\/h4>\nDie Typologie der modernen Siedlungen entstand als Antwort auf den gesteigerten Bedarf an Wohnungsraum in den 30er Jahren und den technischen Errungenschaften des \u00abNeuen Bauens. Neub\u00fchl wurde als Mustersiedlung des Schweizer Werkbundes entworfen und auf g\u00fcnstigem verf\u00fcgbarem Land ausserhalb der Stadt gebaut. Sie bot einer wachsenden B\u00fcrgerschicht komfortables Wohnen im Gr\u00fcnen mit allen Vorz\u00fcgen eines modernen Haushaltes. Neub\u00fchl ist keine isolierte Insel, sondern muss als Teil eines Siedlungsarchipelago und damit als territoriale Strategie der Stadterweiterung verstanden werden.\n<h4>1955 Die Neue Stadt\nMax Frisch, Lucius Burckhardt, Markus Kutter &amp; ETH Gruppe von Prof. E. Egli\nSatellitenst\u00e4dte versus Zersiedelung<\/h4>\n1955 ver\u00f6ffentlichen Max Frisch, Lucius Burchardt und Markus Kutter das Manifest \u00abachtung: die Schweiz\u00bb, eine Warnung vor der zunehmenden Zersiedelung und ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr eine neue und besser kontrolliert Stadtentwicklung in der Form von verdichteten Siedlungen. Ihre Ideen werden 1961 von einer Gruppe an Fachleuten (ETH Prof. E. Egli, W. Aebli, E. Br\u00fchlmann, R. Christ und E. Winkler) weiterentwickelt. Die daraus hervorgehende Studie \u00abDie neue Stadt. Eine Studie f\u00fcr das Furttal\u00bb skizziert eine neue Satellitenstadt in der von Zersiedelung betroffenen Peripherie Z\u00fcrichs.\n<h4>1978 Die Stadt Z\u00fcrich\nAldo Rossi\nDie R\u00fcckkehr zur Stadt<\/h4>\nW\u00e4hrend seiner Zeit als Professor an der ETH Z\u00fcrich beeinflusste Aldo Rossi eine ganze Generation von Studierenden. Als Gegenentwurf zum modernistischen \u00abtabula rasa\u00bb Ansatz, konzentrierte sich seine Lehre auf das Arbeiten mit dem umzubauenden oder zu erweiternden historischen Bestand. Rossi liess die Studierenden die Z\u00fcricher Altstadt mit all ihren Geb\u00e4uden, Artefakten und Strassen ausmessen und in einem grossen Plan zusammentragen. Diese Hinwendung zur Altstadt f\u00fchrte dazu, dass die aufkommenden Transformationen ausserhalb des Stadtzentrums aus dem Blick gerieten&#8230;\n<h4>1990-2010 Glattalbahn\nDie Vorstadt Nachr\u00fcsten<\/h4>\nDas Glattal absorbierte Jahrzehnte lang den Wachstumsdruck der Metropolitanregion Z\u00fcrich ohne dabei ins Augenmerk der Stadtplanerinnen und Stadtplaner zu r\u00fccken. Der Bau des Flughafens und der Autobahn in den 50er und 60er Jahren liess ein zerstreutes Stadtgewebe aus Industriebauten und Einfamilienhausquartieren entstehen. Demgegen\u00fcber entstand mit der Glattalbahn Ende der 90er ein interkommunales Projekt, das die innere Verdichtung vorantreiben und die Abh\u00e4ngigkeit von privater Mobilit\u00e4t verringern sollte.\n<h4>1806-2013 Linth und Limmat\nEine Geschichte von Landschaftsformen<\/h4>\nDie Fl\u00fcsse Linth und Limmat sind Teil des gleichen Flusssystems und sind durch jahrhundertelange, menschliche Eingriffe eng miteinander verbunden. Die Meliorationen der Linthebene durch den Kanalbau ab 1806 schuf neue Landwirtschaftsfl\u00e4chen und erm\u00f6glichte die Stabilisierung des Wasserpegels des Z\u00fcrichsees. Damit wurde die Voraussetzung f\u00fcr die Hinwendung der Stadt zum See und eine Entwicklung entlang der Limmat geschaffen.\n\nW\u00e4hrend zeitgen\u00f6ssische Planungspraktiken sich ausschliesslich auf die innere Verdichtung konzentrieren, zeigt die Geschichte von Linth und Limmat eine Alternative auf: Eine Haltung, in der Landschaftsformen und urbane Systeme Teil einer gesamthaften, territorialen Komposition werden. Dabei spielen unterschiedliche Formen von urbaner Intensit\u00e4t eine strategische Rolle bei der Gestaltung neuer, territorialer Narrative.\n\n<em>Dieser Beitrag wurde im Rahmen der Wahlfacharbeiten zu <a href=\"http:\/\/topalovic.arch.ethz.ch\/projects\/projects-on-territory\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00abProjects on Territory\u00bb<\/a> erstellt und war Teil der <a href=\"https:\/\/www.nsl.ethz.ch\/exhibition-dichtelust\/\">Ausstellung DICHTELUST<\/a> im Schweizerischen Architekturmuseum, November 2018 \u2013 Mai 2019. Das Wahlfach wurde von den Professoren Marc Ang\u00e9lil und Milica Topalovic \u00fcber einen Zeitraum von drei Semestern gemeinsam durchgef\u00fchrt. Es wurde von <a href=\"mailto:markaki@arch.ethz.ch\">Metaxia Markaki<\/a> in Zusammenarbeit mit <a href=\"mailto:pappenheim@arch.ethz.ch\">Ferdinand Pappenheim<\/a> und Sascha Delz mit Unterst\u00fctzung der <a href=\"https:\/\/www.estherschena.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Siebdruckk\u00fcnstlerin Esther Schena<\/a> und dem Dynamo Workshop in Z\u00fcrich organisiert und unterrichtet. Besonderer Dank gilt unseren studentischen Hilfskr\u00e4ften Michiel Gieben und Oliver Burch und allen teilnehmenden Studierenden.<\/em>\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"4202\" src=\"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Best-e1569325911582.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4202\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"4206\" src=\"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_0078.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4206\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"4210\" src=\"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_1319.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4210\"\/><\/figure>\n\n\n<\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Debatte um Dichte in der Schweiz ist nicht neu. 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