{"id":240,"date":"2017-05-09T11:09:57","date_gmt":"2017-05-09T09:09:57","guid":{"rendered":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/2017\/05\/09\/geschichte-des-staedtebaus-im-netz\/"},"modified":"2017-05-09T11:09:57","modified_gmt":"2017-05-09T09:09:57","slug":"geschichte-des-staedtebaus-im-netz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/xoxo.capsule.ch\/en\/2017\/05\/09\/geschichte-des-staedtebaus-im-netz\/","title":{"rendered":"Geschichte des St\u00e4dtebaus im Netz"},"content":{"rendered":"<p>Ab Herbstsemester 2009 wird die Professur f\u00fcr Geschichte des St\u00e4dtebaus ihre traditionellen Lehrinstrumente um eine interaktive, web-basierte Lernumgebung erweitern. Durch diese neue Form des selbst gesteuerten Lernens sollen die Architekturstudentinnen und Architekturstudenten die Geschichte als geisteswissenschaftliche Disziplin und intellektuelle Inspirationsquelle besser verstehen und st\u00e4dtebauliche Handlungskonzepte \u00fcben, die sie auch in ihre Entwurfsarbeit einbeziehen k\u00f6nnen.<!--more--><\/p>\n<p>Ausgangspunkt f\u00fcr das Projekt bildet das zunehmend digital orientierte, aber in seiner wissenschaftlichen Pr\u00e4zision und Zuverl\u00e4ssigkeit zu f\u00f6rdernde Lernverhalten der Studierenden. Mit der didaktischen und digitalen Aufbereitung von historischen Pl\u00e4nen und Texten aus dem reichhaltigen Fundus des Lehrstuhls wird ein interaktives Lehr-Lern-Instrument geschaffen und das Internet als wissenschaftliche Plattform genutzt.<\/p>\n<p>Die web-basierte Lernumgebung gibt den Studierenden die M\u00f6glichkeit, ihr in den Vorlesungen aufgenommenes Wissen inter- und transdisziplin\u00e4r zu reflektieren. Weil Architektinnen und Architekten am besten mit Hilfe von visuellen Darstellungen denken und lernen, muss auch der geisteswissenschaftlich orientierte Unterricht auf Bildern (Pl\u00e4nen, Fotos, Filmsequenzen, Scans von Originaltexten) gr\u00fcnden oder zumindest von ihnen begleitet werden. Die Lernumgebung bietet sich daf\u00fcr als Medium per se gut an und unterst\u00fctzt zus\u00e4tzlich das visuell orientierte Lernverhalten, indem inhaltliche und methodische Schwerpunkte gesetzt werden, z.B. Plananalyse, Textanalyse oder wissenschaftliches Recherchieren im Netz. Beispielsweise wird von den Studierenden verlangt, dass sie in einer gezielten Internetquelle zwei historische Stadtpl\u00e4ne finden und diese miteinander vergleichen. Ihr Verst\u00e4ndnis wird anschliessend mittels verschiedener Behauptungen im Multiple-Choice-Fragetypus \u00fcberpr\u00fcft. Weitere Fragetypen sind Image-Map, Kurzantwort, Zuordnung und L\u00fcckentext.<\/p>\n<p>In der rund eineinhalb Jahre dauernden Projektphase werden f\u00fcr die Bachelor-Vorlesungen pro Semester neun \u00dcbungen und Testate im Internet aufgeschaltet, die sich auf die Struktur und den Inhalt der Pr\u00e4senzveranstaltung beziehen und anschliessend evaluiert werden. Das interdisziplin\u00e4re Team der Professur wird dabei begleitet vom ETH-NET, dem Didaktikzentrum der ETH Z\u00fcrich (DiZ) und einem Evaluationsexperten der Universit\u00e4t Z\u00fcrich.<\/p>\n<p>Gabriela Barman-Kr\u00e4mer (Projektleitung), Anne Brandl<br \/>\n<a href=\"https:\/\/lampugnani.arch.ethz.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Professur f\u00fcr Geschichte des St\u00e4dtebaus<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ab Herbstsemester 2009 wird die Professur f\u00fcr Geschichte des St\u00e4dtebaus ihre traditionellen Lehrinstrumente um eine interaktive, web-basierte Lernumgebung erweitern. 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