Dr. Jennifer Duyne Barenstein | ETH Wohnforum – ETH CASE
In den Projekten wird das Thema Wohnen als vielschichtiges historisches, kulturelles und gesellschaftlichen Phänomen vor dem Hintergrund aktueller Siedlungs- und Stadtentwicklung bearbeitet. Die Forschung zum Thema Wohnen wird seit einigen Jahren durch eine sozial- und kulturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit formgebenden Prozessen und Methoden der Planung, des Unterhalts und der Bewirtschaftung von Infrastruktur und Wohnbauten ergänzt.
Die Forschung am ETH Wohnforum – ETH CASE ist sowohl grundlagen- als auch anwendungsorientiert. Erkenntnisse werden in Fachpublikationen, in der Lehre, an Fachtagungen und wissenschaftlichen Konferenzen präsentiert.

RESH – Regionale Effekte von Wohnungsknappheit in urbanen Gebieten (ESPON Projekt)
Wohnungsknappheit in Städten ist in ganz Europa zu einem akuten Problem geworden. Dies ist auf das Bevölkerungswachstum und die anhaltende Attraktivität von Städten als wirtschaftliche, kulturelle und soziale Zentren zurückzuführen. Das Angebot

Negotiating Space for Cooperative Housing in Latin America. The Case of Post-Conflict Colombia and El Salvador
Wohnbaugenossenschaften entstanden Mitte des 19. Jahrhunderts in Europa und spielten eine Schlüsselrolle bei der Friedensförderung, der Versöhnung und dem Wiederaufbau nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. In den letzten Jahren – nach

ReHousIn: Contextualized Pathways to Reduce Housing Inequalities in the Green and Digital Transition (EU Horizon Project)
Dieses EU-Horizon-Projekt befasst sich mit den Auswirkungen politischer Massnahmen, die darauf abzielen, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen – neben dem Zugang zu angemessenem und bezahlbarem Wohnraum. Der Klimawandel und die Umweltkrise stellen

Friedensförderung durch Wohnbaugenossenschaften in Kolumbien
Das Projekt «Friedensförderung durch Wohnbaugenossenschaften in Kolumbien» möchte am Friedensprozess in Kolumbien einen Beitrag leisten und unterstützt den Gründungsprozess der ersten Wohnbaugenossenschaft von «ECOMUN – Economías Sociales del Común». Der Zugang zu

Oberstadt4D
Mit dem Raumentwicklungskonzept REK hat sich die Stadt Baden 2019 zu einer aktiven Stadtentwicklung bekannt. Durch die einvernehmliche Zustimmung des Einwohnerrats startet dieser Prozess mit dem Projekt «Oberstadt4D» – eine Kooperation aus

HERA PuSH – Public Space in European Social Housing
Grosswohnsiedlungen werden häufig als Orte der Segregation und Desintegration problematisiert. Dabei wird vernachlässigt, dass sie potenziell auch ein wichtiger Ort für die Integration von Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft und sozialer Hintergründe sein

Digitale Nachbarschaften – Lokale Online-Räume und ihr Potenzial für soziale Inklusion
Online-Tools für die nachbarschaftliche Vernetzung gewinnen weltweit an Popularität, während sie in der Schweiz noch als junges Phänomen gelten. Es ist zu erwarten, dass die Nutzung der Tools, die von informellen WhatsApp-

Generationenwohnen in langfristiger Perspektive – von der Intention zur gelebten Umsetzung
Das dreijährige praxisorientierte Forschungsprojekt (Start Oktober 2020) untersucht Generationenwohnprojekte in langfristiger Perspektive. Die innovativen Ursprungsideen der Projekte werden im Hinblick auf die konkreten Erfahrungen und Entwicklungen nach mehrjährigem Bestehen analysiert – um

Wie wachsen: Planung für eine ganzheitlich nachhaltige Landnutzung
Untersuchung räumlicher Strukturen und Projektion theoretischer Bilder dynamischer Planungsmöglichkeiten: Planung für eine ganzheitlich nachhaltige Landnutzung Ausgangslage: Metropolitanräume sind komplex organisierte Systeme, doch sehr anpassungsfähig an sich ändernde Rahmenbedingungen oder neu entstehenden Nutzungsbedarf.

Akademisierte Architektur: Entwurf als Forschungspraxis
Das durch einen ETH-Grant finanzierte und in Kooperation mit Michael Hagner, Wissenschaftsforschung, und Philip Ursprung, gta, am ETH Wohnforum – ETH CASE von Monika Kurath geleitete Forschungsprojekt untersucht die Entwurfsforschung in der

Impulse setzen für einen nachhaltigen Wohnungsbau
Auf dem Mietwohnungsmarkt der 1970er- bis mittleren 1980er-Jahre zeigten sich – von ein paar Ausnahmen abgesehen – kaum innovative Angebote. Die wenigen, meist kleinmassstäblichen Initiativen stammten von privaten Bauträgern oder neu gegründeten

Reparatur, Unterhalt und Urban Assemblage
Reparatur und Unterhalt werden als Qualitäten von Infrastrukturen und der gebauten Umwelt verstanden. Während Bemühungen, unsere Städte zu verdichten, Hoffnungen auf eine nächste urbane Revolution wecken, werden Reparatur und Unterhalt zu Schlüsselprozessen

ANANAS – Angebotsstrategie NAchhaltig NAchverdichteter Städte
Immer mehr Haushalte orientieren sich an einem sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltigen Lebensstil in einem dichten urbanen Umfeld. Das Projekt ANANAS entwickelt Strategien, um es diesen Zielgruppen zu ermöglichen, in der Stadt