Prof. em Dr. h. c. Günther Vogt | Landschaftsarchitektur
Landschaftsarchitektonische Archetypen wie Park, Platz, Promenade, Hof, Friedhof, Denkmal und Garten sind Sinnbilder gesellschaftlicher Utopien und paradiesischer Wunschbilder im urbanen Kontext. Den Umgang mit gesellschaftspolitischen Strömungen und zeitlichen Aspekten in landschaftsarchitektonischen Entwürfen verstehen wir als Teil der Stadtkultur.

Alpine Landschaften profilieren
Der Klimawandel beschleunigt die Veränderung der Alpen. Dabei entstehen «neue Landschaften», die zahlreiche Potentiale bergen, zumal die Alpen keinen abgeschotteten Raum darstellen, sondern eng mit dem westeuropäischen Kontinent verwoben sind. Die aktuelle

Common Water – the Alps
Die Alpen bilden kein statisches Gefüge, sondern ein dynamischer und sensibler Organismus. Über Jahrmillionen formten geologische und geomorphologische Prozesse das charakteristische Relief und schufen damit die fundamentalen Bedingungen für die Entwicklung der

Sekundäre Infrastrukturen werden aufgedeckt: die temporären Arbeitersiedlungen von La Grande Dixence (1950-1965)
Als Antwort auf die Aufforderung von Susan Leigh Star, scheinbar «langweilige Dinge» und alltägliche Aspekte von Infrastrukturen zu untersuchen, bietet dieses Forschungsprojekt eine Reflexion über den Begriff der «sekundären Infrastruktur» an: hier

Wasserkraftlandschaften. Materielle und kulturelle Bauten des Sihlsees (1897-1937)
In der Schweizer Flussgeschichte machte das Aufkommen der Wasserkraft von 1870 bis 1970 den Stausee zu einer neuen und bedeutenden Landschaftsfigur. Forschungsarbeiten zur Wasserkraft haben sich jedoch typischerweise auf Dämme und Kraftwerke

Mutation und Morphose. Landschaft als Aggregat
Wer aus der Distanz betrachtet, was wir «Landschaft» nennen, wird erkennen, dass es sich dabei um ein Artefakt handelt, um einen Lebensraum, von Menschen geschaffen als Teil der gebauten Stadt. Die Gestaltung

Wunderkammer – wahrnehmen, sammeln, ordnen, übersetzen, visualisieren
Landschaftsarchitektur ist im Zuge der fortschreitenden Urbanisierung immer wichtiger geworden. Die Architekturstudierenden brauchen für ihre Entwürfe und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zunehmend landschaftsarchitektonisches Fachwissen. Das Projekt reagiert auf diesen Umstand und entwickelt eine

Common Ground – Metropolitane Landschaftsräume als Allmenden des 21. Jahrhunderts
Die Inanspruchnahme und Umdeutung grossflächiger, siedlungsnaher Landschaftsräume durch urbane Freizeitnutzungen ist ein zeitgenössisches Phänomen, welches in vielen Metropolitanräumen Europas zu beobachten ist. Dieser Wandel in der Nutzung von Landschaft als ökonomische Ressource

NFP 65 – Urbane Potentiale und Strategien in metropolitanen Territorien am Beispiel des Metropolitanraums Zürich
Im Rahmen des Forschungsprojekts NFP 65 «Urbane Potentiale und Strategien in metropolitanen Territorien» untersuchte die Professur Günther Vogt im Modul «Urbaner Raum» die im Metropolitanraum Zürich vorhandenen und relevanten Massstäbe urbanisierter und

Die Landschaft der Verbrachung im europäischen Raum
Die Nutzungsaufgabe und der allgemeine Rückzug aus bewohnten, bebauten und bewirtschafteten Gebieten ist ein weltweit zunehmendes Phänomen, mit welchem sich die Professur im Rahmen ihrer Forschungstätigkeit vertieft auseinandersetzt. Ausgelöst durch vielschichtige Prozesse

Geomorphic Agent
Der Mensch ist ein ‹Geomorphic Agent›. Als bedeutendster Faktor in den formbildenden Prozessen der Erde bewegen wir heutzutage weit mehr Material als sämtliche natürlichen geologischen Prozesse zusammen. Das Abbauen, Transportieren und Deponieren

Landschaft als Wunderkammer. Fragen nach einer Haltung
Gespräch mit Günther Vogt Wenn es die Natur als Ganzes nicht gibt – dann vielleicht die Landschaft als Wunderkammer. Dabei erscheint die fehlende Gesamtheit im besten Fall nicht als Verlust, sondern als

un-common Venice. Beitrag zur 13. Internationalen Architekturbiennale Venedig
Im Rahmen der 13. Internationalen Architektur-Biennale in Venedig, die unter dem Titel «Common Ground» stand, nahm der Beitrag der Professur Günther Vogt die Stadt selbst und ihren öffentlichen Raum im Sinne der

Taking To The Streets. Untersuchungen zur Qualität des öffentlichen Raums am Phänomen der Strasse.
Seit jeher stellen Strassen die Lebensadern einer Stadt dar. Eine Stadt ohne Strassen ist nicht vorstellbar. Neben den Plätzen und Pärken wird der Strassenraum oft als sekundär angesehen und dementsprechend behandelt. Keine

Versuche das Glück im Garten zu finden
In acht bebilderten Essays werden Paradiese vorgestellt, die auf individuellen und kollektiven Handlungen basieren: Gemeinschaftsgärten in Berlin und Kriegsgärten im Irak, Gebetsteppiche von Muslimen und Eruvs – Zäune, die ein jüdisches Wohngebiet

Tokio. Die Strasse als gelebter Raum
Die Strasse ist seit jeher einer der wichtigsten öffentlichen Räume. Vor allem in asiatischen Städten ist die Strasse - und nicht der Platz - bis heute der wichtigste Ort des täglichen Lebens.

Baumschule: Kultivierung des Stadtdschungels
Reportagen über die Pflanzenproduktion Das Thema Baumschule wurde an unserem Lehrstuhl umfassend vertieft und in Form von Essay und Reportagen dokumentiert. Obwohl die Pflanzenproduktion ein zentrales Anliegen der Landschaftsarchitektur ist, findet sich